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Info Zuschussförderung wieder möglich!
Die Geldzuschuss-Förderung bei der KfW für den Bereich Barrierenabbau ist jetzt wieder möglich. Mehr

Info Moderne Thermostate
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Info Neue Förderung im Heizungsbereich
Neue Förderung: 30% Zuschuss bei Heizungsoptimierung, Heizungspumpentausch und vielem mehr... Mehr

Info Vorsicht Kohlenmonoxid
Gasheizungen, Raumheizgeräte, Kamine und Öfen (Öl, Gas und Holz) sind nicht gewartet? Das ist lebensgefährlich! Mehr

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Jetzt aktualisiert: Ausgewählte Produktneuheiten einiger Markenhersteller vorgestellt in unterhaltsamer Videoform. Mehr

Info In 5 Schritten...
Hier erklären wir Ihnen, wie unkompliziert eine Modernisierung Ihrer Heizungsanlage vonstatten geht. Mehr

Info Der Badkonfigurator
In unserem Badezimmer-Konfigurator begleiten wir Sie Schritt für Schritt bei der Planung Ihres neuen Bades. Mehr

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Geberit komplettiert sein Produktportfolio für bodenebene Duschen. Mehr

Info Zehnder
Zehnder Zenia – Handtuchwärmer, Handtuchtrockner, Infrarot-Heizkörper und Heizlüfter in einem. Mehr


Christoph Hendrich, Solarpionier der ersten Stunde

Ein Interview mit einem Experten

Brandenburger HTB Haustechnik GmbH besitzt langjährige Erfahrung bei der Nutzung der Sonnenenergie

Interview mit Karl- Christoph Hendrich, Solarpionier der ersten Stunde

Christoph Hendrich
Elektroingenieur Karl- Christoph Hendrich von der Haustechnik Brandenburg GmbH bei der Begutachtung einer Photovoltaikanlage.
Foto: HTB Haustechnik GmbH

Bei der Haustechnik Brandenburg GmbH gehören bereits seit vielen Jahren Lösungen im ökologischen Energiebereich zum Angebot. Hierzu zählen Konzepte der alternativen Heizungs- und Brauchwassergewinnung sowie Stromerzeugung auf ökologischer Basis. Verantwortlich für dieses Fachgebiet ist bei der HTB Haustechnik der Elektroingenieur Karl- Christop Hendrich.

Die HTB Haustechnik GmbH ist seit 1992 in die Stadt Brandenburg an der Havel und Umland als leistungsfähiger und kompetenter Heizungs- und Sanitärinstallationsbetrieb bekannt. Aktuell sind bei der Haustechnik Brandenburg GmbH 41 Mitarbeiter in den verschiedenen Fachbereichen beschäftigt. Sukzessive wurde das vorhandene Leistungsangebot um den Fachbereich barrierefreies Bauen und Wohnen erweitert.

REDAKTEUR:
Wie kommt es, dass sich ein studierter Elektrotechniker der regenerativen Energieanwendung zuwendet?
HENDRICH:
Mich haben schon immer neue technische Dinge interessiert. So auch, als ich Anfang der 90iger Jahre von den ersten technischen Möglichkeiten zur Sonnenenergienutzung erfuhr. Für mich war damals klar, dass ich mich diesem Thema intensiver widmen muss. Deshalb belegte ich einen der ersten in Berlin angebotenen Weiterbildungskurse zur Solartechnik. Hier bekam man ein solides Rüstzeug für diese Fachthematik vermittelt.
REDAKTEUR:
Wann haben Sie denn ihre ersten Solaranlagen gebaut?
HENDRICH:
Die erste von mir geplante und gebaute Photovoltaikanlage erstand 1993/ 94. Es handelte sich hierbei um eine PV- Anlage in Ribnitz- Damgarten an der Ostsee, die auch heute noch ohne Probleme Solarstrom erzeugt. Der Einstieg in die thermische Solarnutzung erfolgte nur geringfügig später.
Es war eine Anlage zur Brauchwassererwärmung mit Sonnenergie in Rhinow. Auch diese Anlagenlösung verrichtet heute noch ohne Probleme ihre Arbeit.
REDAKTEUR:
Das sind schon recht respektable Anlagenlaufzeiten, die vielleicht so manchen Zweifler an der Solartechnik erstaunen werden.
HENDRICH:
Die Komponenten und Baugruppen zur Nutzung der Sonnenenergie wurden schon immer sehr solide und robust konstruiert und gebaut. Die praktischen Ergebnisse zeigen es täglich aufs Neue. Da erscheinen die von der Industrie garantierten Laufzeiten für Photovoltaikmodule von 20 Jahren und mehr als sehr, sehr realistisch. Davon bin ich überzeugt.
REDAKTEUR:
Der Anteil des gewonnenen Ökostroms in Deutschland wächst ja stetig. Wie sieht es aber denn bei Heizung und Warmwassergewinnung aus?
HENDRICH:
Im Jahr 2010 ist der Anteil an ökologisch erzeugtem Strom auf beachtliche 19 Prozent gewachsen. Da nimmt sich die aktuelle Nutzung der thermischen Solarenergie mit 0,3 Prozent zur Wärmebereitstellung noch recht bescheiden aus. Die Bundesregierung hat sich aber bis 2020 das Ziel gesetzt, den Wert auf 14 Prozent zu steigern. Das lässt sich nur mit finanziellem staatlichen Anreiz erreichen. Die ersten Schritte wurden hierzu bereits von der deutschen Regierung eingeleitet und weitere werden folgen müssen.
REDAKTEUR:
Lässt sich denn bei der Sanierung bestehender Heizungs- und Warmwasseranlagen in bestehenden Gebäuden überhaupt nennenswert Primärenergie einsparen?
HENDRICH:
Durchaus. Unsere eigenen Erfahrungen bei der Rekonstruktion derartiger Objekte zeigen Einsparungspotentiale von mindestens 30 Prozent bei der benötigten Heizenergie. Beim Einsatz von CO2- neutralen Holzpellets oder –hackschnitzel bringt diese Einsparung neben der Senkung der Betriebskosten noch eine beachtliche Entlastung unserer Umwelt. Diese ist natürlich mit Solarer Unterstützung noch besser.
REDAKTEUR:
Nicht jedem dürfte geläufig sein, dass man auch aus der uns umgebenden Luft ausreichend Energie für Heizung und Warmwasser gewinnen kann.
HENDRICH:
In der Tat, dass ist problemlos möglich und die technischen Entwicklungen dieser Systeme, Luft - Wasser Wärmepumpen genannt, haben in den letzten Jahren gute Fortschritte gemacht. Noch effektiver ist eine Wärmeenergiegewinnung über Wärmepumpen auch aus dem Erdreich. Unser Unternehmen bietet, je nach Kundenwunsch, beide Lösungen an. Heute gibt es Pumpenlösungen, die man, unter bestimmten Voraussetzungen, gegen vorhandene Öl- und Gaskessel austauschen kann. Interessant sind auch Lösungen, mit denen man im Winter die Gebäude beheizt und im Sommer kühlt. Ich rechne in der Zukunft in diesem Marktsegment mit vielen weiteren nützlichen Entwicklungen.
REDAKTEUR:
Man hört immer wieder von Blockheizkraftwerken, mit denen sowohl der nötige Wärmebedarf für Gebäude und zusätzlich noch Elektroenergie erzeugt wird.
HENDRICH:
Diese BHKWs findet man besonders in der Industrie und im Gewerbe.
Zunehmend gewinnen sie aber auch immer mehr Bedeutung für Zwei- und Mehrfamilienhäuser zur Wärmeversorgung. Der erzeugte überschüssige Strom wird ins öffentliche Netz eingespeist und vom Energieversorger vergütet. Wir bieten seit einiger Zeit spezielle Lösungen für Einfamilienhäuser als Mini - BHKWs an. Neben dem Betrieb mit fossilen Brennstoffen gibt es auch ökologische Lösungen z.B. mit Holzpellets.
REDAKTEUR:
Das ist ja eine beachtliche Vielfalt und recht interessante Möglichkeiten, von denen man 1993 wohl nur träumen konnte?
HENDRICH:
Das ist absolut richtig und ich freue mich, dass ich diese Entwicklung in den fast 17 Jahren mitgestalten und so einen Beitrag für den aktiven Umweltschutz leisten konnte.

Quelle: Brandenburger Wochenzeitung BRAWO vom 31.Oktober 2010